Weinbereitung und Ausbau

Die Hand- und mechanische Lese sind Gegenstand einer sorgfältigen Traubenauswahl sowohl im Weinberg als auch im Weinkeller.

Während 2-3 Wochen findet der alkoholische Gärprozess in temperaturgeregelten Gärbottichen bei 28°C statt. Das anschliessende 1-2 wöchige Verbleiben auf der Maische dient der intensiven Extraktion der Farbstoffe aus den Beerenhäuten und der Tanningewinnung.

Im Laufe des Novembers findet dann die malolaktische Gärung statt. Der dadurch resultierende biologische Säureabbau führt bei bei den gegärten Weinen zu einem harmonischen und ausgewogeneren Geschmacksbild.

Nach dem Winterfrost werden die Weine verkostet und im April/Mai zum Endprodukt verschnitten.

Anschliessend werden sie 12 Monate lang, bei idealen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen, in Eichenfässern ausgebaut, wobei jedes Jahr 30% erneuert werden.

Nach der Flaschenumfüllung kann der Wein schliesslich anfangen zu altern. Je nach Jahrgang muss man kürzer oder länger warten, bis sich die Weinaromen zu einem harmonischen Bukett verfeinern. Dann endlich wird man die Feinheit und die Vielfältigkeit des Verkostens geniessen können.