Château Bertrand Braneyre - 2010

KLIMAVERHÄLTNISSE

Trotz seiner Rolle als Nachfolger eines solch aussergewöhnlichen Jahrgangs wie dem 2009er, zeigt sich der 2010er als ein super Wein, mit einer imposanten Struktur und einer guten Säure.

In einigen Jahren könnte er sich sogar noch vor seinen Vorgänger platzieren.

Nach einem hartem Winter, war der Anfang im Weinberg schwierig, noch dazu kam es durch das feuchtkalte Klima im Juni zu Verrieselung und Kleinbeerigkeit bei den Merlottrauben.

Doch Ende Juni stiegen die Temperaturen an und es folgte ein sehr trockenen Sommer. Ende Juli gab es eine 2 wöchige Hitzewelle, die das Wachstum der Reben zum Stocken brachte. Glücklicherweise sanken im August und September die Temperaturen und Dank gelegentlicher Niederschläge erhielten die Reben wieder ausreichend Wasser.

Dank der sonnigen Tage und kühlen Nächte Ende September und Anfang Oktober, waren die Beeren zum Erntezeitpunkt fruchtig mit schönen Tanninen und einer tiefen Farbe.

ERNTEBEGINN IST AM 6. OKTOBER 2010.

Der Jahrgang 2010 zeichnet sich durch fruchtige und kräftige Weine aus und wird in einigen Jahren voll zur Geltung kommen.

VERKOSTUNGSNOTIZ

Kräftige purpurrote Farbe.

In der Nase aromatische rote Früchte.

Kräftig, fruchtig und intensive im Mund, harmonisch ausgegliechen durch den Holztouch der Eichenfässer.

Kräftiger und langanhaltender Nachgang.

Ein schöner Wein zum Lagern.



Château Bertrand Braneyre - 2009

KLIMAVERHÄLTNISSE

Im Gegensatz zu 2008 ist 2009 vom Klima her ein von Gott gesegnetes Jahr. Alle Anzeichen sprechen für einen Spitzenbordeaux:

- Die Aufblüte Anfang Juni wurde von trockenem, sonnigem Wetter begleitet.

- Eine frühzeitige Veränderung der Traubenfarbe.

- Eine perfekte Traubenreifung dank des heißen Wetters in den Monaten August und September

- Sanfte Nachtkühle führt zu einer Ansammlung von Farbpigmenten und einer milden Säure. Die Aromen entwickeln sich durch langsame Reifung.

- Traumbedingungen während der Erntezeit.

ERNTEBEGINN IST AM 28. SEPTEMBER

Die bereiteten Weine sind durch die Reihe mundend, auf vollreifen Fruchtaromen aufbauend. Intensive Farbe und Tannin lässt ein ausgezeichnetes Lagerpotenzial erahnen

Ein grosser Jahrgang, vergleichbar mit 2005.

 

VERKOSTUNGSNOTIZ

Der Wein ist von tiefem Granatrot.

Der erste Eindruck ist sehr weinig, gefolgt von einer intensiven Blume aus reifen roten Früchten und Backpflaumen.

Von unglaublicher Komplexität im Mund: kräftig und doch samtig, mit intensiven seidenweichen Tanninen, roten Früchten, Lakritze, unterstützt von Holzaromen des Barriqueausbaus.

Eleganter, anhaltender Abgang.

 

Welch' grossartiger Jahrgang!



Château Bertrand Braneyre - 2008

KLIMAVERHÄLTNISSE

Für den Winzer ein beschwerliches Jahr, da durch den milden Winter die Weinreben frühzeitig zu wachsen anfangen, aber infolge des kaltem Wetters, das von Mitte März bis Ende April herrscht, in Verzug geraten.

Regen und sogar Hagel im Mai machen mancher Parzelle zu schaffen.

Das Aufblühen vollzieht sich während einer kühlen und feuchten Phase, was zum Verrieseln führt.

Durch eine darauf folgende lange Schönwetterzeit entwickelt sich ein gutes Tannin- und Farbpotenzial.

Auf die feuchtkalte Witterung Mitte August folgt dank eines Nordostwindes wieder schönes Wetter.

Die kühleren Nächte ermöglichen eine sanfte und homogene Reifung, was das elegante Aroma des 2008er Jahrgangs begünstigt.

 

ERNTEBEGINN IST AM 8. OKTOBER

Das Ergebnis der Weinbereitung ist erstaunlich; einerseits konzentrierte tanningestützte kräftige Weine, die andererseits fabelhaft samtig im Munde bezaubern.

 

VERKOSTUNGSNOTIZ

Eine granatrote Pracht, die geschmeidige Aromen wie Karamell und Kakao preisgibt.

Schmackhaft und gehaltvoll im Mund mit Noten von Orangen und eingelegten Früchten. Eine harmonische Tanninstruktur,

die mit einem langen und geschmeidigen Abgang abschließt.



Château Bertrand Braneyre - 2007

KLIMAVERHÄLTNISSE

Tristes Wetter von Mai bis August; der überdurchschnittlich hohe Regenpegel hat den Grundwasserspiegel wieder ausgleichen können, der sich nach Jahren andauernder Trockenheit eingependelt hat. Die Temperaturen sind im Vergleich mit dem Vorjahr niedriger.

Der Weinberg steht unter strenger Kontrolle, um vor eventuellen Krankheiten wie falschem Mehltau vorzubeugen.

Wie in den vorherigen Jahren gibt es einen wunderschönen warmen September, der es den Trauben gestattete, vollends zu einer homogenen Reifung zu gelangen.

Eine sorgfältige Arbeit im Weinberg, mit einer Vorauslese während der Ernte und ein langsames Angehen der Lese der Cabernets, je nach Reife der einzelnen Parzellen, erlauben, aus diesem Jahr doch einen angenehmen Wein auszubauen.

BEGINN DER ERNTE IST DER 1. OKTOBER

Nach dem Ausbau ergeben sich frische, fruchtige Weine, mit reifen, ausgeglichenen, sanften Tanninen.

 

VERKOSTUNGSNOTIZ

Mit seiner schönen, korallenroten Farbe,  entwickelt er im Glas Aromen wie Karamell, Tabak und frischem Waldboden.

Im Mund findet man Aromen von säuerlichen roten Früchten (Rote Johannisbeere, Himbeere, Preiselbeere), wunderbar gepaart mit den Holznoten der Barriquefässer, mit einem lebhaften, säuerlichen, fruchtigen Abgang, gestützt von einer eleganten Tanninstruktur.

 

Ein Tropfen, der sofortiges Trinkvergnügen verspricht.



Château Bertrand Braneyre - 2006

KLIMAVERHÄLTNISSE

Nach starken Regenfällen im März sind die Temperaturen der vier darauffolgenden Monate überdurchschnittlich hoch. Der Juli ist sogar brütend heiß,  doch Regen und Kälte im August bringen den Reifeprozess der Trauben zum Stocken.

Dieser Wechsel von Hoch und Tief geht im September weiter, anfangs außergewöhnlich heiß mit Temperaturen bis zu 35°C und daraufhin eine kurze Welle mit starken Regenfällen. Der gleich zu Anfang sonnenreiche Oktober führt schließlich zur vollen Traubenreife.

Während der Ernte wird eine starke und „aschenputtelartige“ Auslese betrieben. Der Ausbau erfordert viel Aufmerksamkeit und Pflege.

ERNTEBEGINN IST AM 27. SEPTEMBER

Durch diese Sorgfalt wird ein schöner Wein produziert, der verglichen mit dem 2005er als klassisch eingestuft werden kann, mit intensiven, ausgeglichen Merlots und sehr strukturierten Cabernets, die diesem Cru ein großes Lagerpotential erlauben.

 

VERKOSTUNGSNOTIZ

Von kräftigem Purpurrot hat dieser Wein eine frische fruchtige Nase, unterstützt mit leichten Unterholznoten.

Aromatische Frische, eine schöne Struktur, die unterstrichen wird von Holztanninen, hält sich dieser Eindruck noch lange im Abgang, ohne trocken zu wirken.

 

Ein Wein, den man noch gut 2-3 Jahre in der Flasche ausbauen kann.



Château Bertrand Braneyre - 2005

KLIMAVERHÄLTNISSE

Dieses Jahr zeugt von Mai an mit idealen Klimabedingungen: wenig Regen, dauerhafte Sonne ohne auszutrocknen dank der Nachtfrische. Dies führt in allen Etappen zu einer langsamen, homogenen Reifung, die so charakteristisch für die legendären Medoc-Jahrgänge ist.

ERNTEBEGINN IST AM 29. SEPTEMBER

Nach dem Ausbau sieht man sehr gut den außerordentlichen Charakter eines Jahrhundertjahrgangs. Merlot sowie Cabernets sind gleichermaßen gelungen: Intensität, elegante Frucht, Gleichgewicht, Tiefe, Fülle, Dichte und große Frische zeigen eine beinahe unendliche Lagerfähigkeit.

Ein grosser Jahrgang.

 

VERKOSTUNGSNOTIZ

Intensives leuchtendes Rot.

In der Nase vereinigen sich Aromen wie reife Feigen, Pflaumen und eingelegte Früchte.

Die runden und geschmeidigen Tannine passen zum allgemeinen Geschmack, reich, vollmundig und komplex bilden sie ein harmonisches Ganzes.

Langanhaltend und seidig im Abgang.

 

Ein schöner Erfolg, ein großer Cru!



Château Bertrand Braneyre - 2004

KLIMAVERHÄLTNISSE

Der schöne trockene Juni verspricht eine schnelle und homogene Aufblüte.

Mildes Wetter im Juli hält bis Mitte August an und wird dann durch viel Regen und wenig Sonne abgelöst. Ein wundervoller sonnenreicher September kann dies jedoch weitgehend ausgleichen.

Das Ergebnis ist eine reife, ausgewogene Qualität aller Rebsorten.

ERNTEBEGINN IST AM 4. OKTOBER

Nach dem Ausbau zeichnet sich ein mustergültiger Lagerwein aus, mit geschmeidigen, ausbalancierten Tanninen, der trotz hohen Ertrags eine beeindruckende Dichte aufweist.

 

VERKOSTUNGSNOTIZ

Der Wein ist von kirschroter Farbe, mit leichten Orangenuancen.

Sanfte und fruchtige Nase, sehr komplex und ineinander übergehende Eindrücke.

Weinig, gehaltvoll im Mund, mit harmonischen roten Fruchtaromen wie Erdbeere und Himbeere.

Langanhaltender, sanfter Abgang.

 

Ein Tropfen, der sofortiges Trinkvergnügen verspricht.



Château Bertrand Braneyre - 2003

KLIMAVERHÄLTNISSE

Die ersten Blätter zeigen sich bereits im März, die Aufblüte beginnt Ende Mai, alles spricht für einen frühreifen Jahrgang.

Der Anfang April einsetzende Südwind bringt Trockenheit und taucht den Weinberg in einen Dornröschenschlaf, der erst durch den Wetterumschwung um den 20. August beendet wird.

 

ERNTEBEGINN AM 29. SEPTEMBER

Am 29. September beginnt man frühzeitig mit der Ernte von nun vollreifen, von vor Sonne strotzenden Trauben. Besonders gelungen ist der Cabernet Sauvignon dieses Jahres.

 

VERKOSTUNGSNOTIZ

Der Wein ist leuchtend purpurrot.

Die Aromen reifer Früchte wie beispielsweise Sauerkirsche setzen sich im Mund fort, wobei sie delikat von Holznoten begleitet werden.

Frischer langanhaltender Abgang mit großer Tanninstruktur.



Château Bertrand Braneyre - 2002

KLIMAVERHÄLTNISSE

Aufgrund einer langen Kälteperiode Anfang Mai des Jahres 2002 beginnen die Reben später zu blühen. Man befürchtet eine schlechte Befruchtung, was sich auch Anfang Juni bestätigt. Auf allen Rebsorten wird das Verrieseln beobachtet.

Nach einer sonnigen Periode im Juli wird das Wetter im August wieder feucht und kalt. Dadurch reifen die Trauben deutlich langsamer und man beginnt, sich  Sorgen um den Jahrgang zu machen. Das Wunder kommt mit der Sonne im September, in Form eines wunderschönen Indiansummer, der bis Mitte Oktober anhält.

Der 2002 ist ein Cabernet Sauvignon dominierender, kräftiger und ausgeglichener Wein, mit einem schönen Tanningerüst. Ein lagerfähiger Jahrgang.

 

ERNTEBEGINN IST AM 10. OKTOBER

 

VERKOSTUNGSNOTIZ

Leuchtend rote Farbe, die kräftiger und gleichmäßiger ist, als die des 2001.

In der Nase verschmelzen rote Früchte mit feuchtem Unterholz, im Mund erfreut er durch einen angenehmen, frischen Eindruck verbunden mit diesen delikaten Fruchtaromen. Die schönen Tannine werden durch die leichte Holzstruktur hervorgehoben.

Der Abgang ist fruchtig, ohne trocken zu sein.



Château Bertrand Braneyre - 2001

KLIMAVERHÄLTNISSE

Ein milder und feuchter Winter, dazu ein regenreicher Julimonat verzögert den Wachstumszyklus der Weinstöcke.

Durch einen sonnenreichen September kann dieser Rückstand beinahe völlig aufgeholt werden.

 

ERNTEBEGINN IST AM 4. OKTOBER

Die dadurch späte Ernte beginnt am 4. Oktober und verlangt schon im Weinberg eine Vorauslese der Cabernet Sauvignon, die in der Reife der der Merlots hinten an stehen.

Durch sorgfältige Auswahl wirde dieser Wein doch noch zu einem schönen Erfolg.

 

VERKOSTUNGSNOTIZ

Die karminrote Farbe zeigt einen leichten orangefarbenen Schimmer.

Im Duft vermischen sich herbstliche Aromen wie Unterholz, Humus und Moos mit leichten Holznoten.

Nach einem sanften Anfang findet man im Mund die herbstlichen Eindrücke vermischt mit fruchtigen Noten wie rote Waldbeeren wieder.

Feiner, schmackhafter Abgang.

 

Sehr angenehmer Wein, den man heute schon gut genießen kann, zum Beispiel zu einer Entenbrust oder einem Entrecôte vom Rind.



Château Bertrand Braneyre - 2000

KLIMAVERHÄLTNISSE

In diesem Jahr beginnt das Wachstum der Weinstöcke frühzeitig. Bereits Anfang Juni kommen die ersten Blüten zum Vorschein.

Das schöne, sehr warme Wetter in den Monaten August und September bietet die besten Bedingungen für eine perfekte Traubenreifung.

ERNTEBEGINN IST AM 2. OKTOBER

Gleich der erste Eindruck bestätigt, was alle erhoffen: der erzeugte Traubenmost ist von sehr kräftiger Farbe und im Mund bereits voll und rund. Château Bertrand Braneyre 2000 ist ein hervorragender Jahrgang.

 

VERKOSTUNGSNOTIZ

Der Wein zeichnet sich durch ein schönes Karminrot mit orangefarbenen Reflexen aus und verströmt Duftnoten von Backpflaumen, eingelegten Kirschen und Unterholzaromen.

Im Mund findet man Aromen von reifen, roten Frücten. Die leichte Säure harmonisiert mit feinen buttrigen und gerösteten Holznoten.

Dieser Cru erfreut durch seine sehr ausgewogene, delikate Textur und seine reifen Tannine, die ihm Dichte und Länge verleihen, ohne jegliche Strenge.